Kapitel 49 Die Dunkelheit verschluckt alles. Mein Atem geht flach, und ich habe das Gefühl, zu ersticken. Die Zeit scheint stillzustehen, während ich versuche, mich zu orientieren, doch nichts hat Bestand. Kein Geräusch, kein Licht, keine Wärme. „Weldon!“ Meine Stimme hallt in der Leere, verliert sich ohne Antwort. Mein Herz rast. Ich weiß nicht, wo er ist, und noch weniger, was mit Finn passiert ist. Plötzlich bricht ein grelles Licht durch die Schwärze, so stark, dass ich meine Augen zusammenkneifen muss. Ich höre ein Geräusch – ein Knirschen, wie von zerbrechendem Glas. Und dann taucht Weldon vor mir auf, seine Silhouette schwach, als würde er gegen einen unsichtbaren Sturm ankämpfen. „Ayra!“ Seine Stimme ist schwach, aber bestimmt. Ich strecke meine Hand aus, doch bevor ich ihn er

