Kapitel 14: Atem im Sturm

1421 Worte

Die kleine Wohnung in Prenzlauer Berg war erfüllt von einer angespannten Stille, als die Morgendämmerung durch die schmutzigen Fenster kroch. Lukas Teufel lag auf dem alten Sofa, ein Bein über die Lehne gehängt, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Sein Körper schmerzte – die Rippen von den Kämpfen in Kreuzberg und Neukölln, die Knöchel von den Schlägen, die er ausgeteilt hatte. Doch sein Grinsen war ungebrochen, ein stummer Beweis dafür, dass er das Chaos genoss. Der Regen hatte aufgehört, und die Stadt draußen erwachte langsam – Autos hupten, Tauben gurrten, das Leben ging weiter, trotz der Schatten, die sie jagten. Mia Sommer saß am Küchentisch, den gestohlenen Laptop vor sich, ihre Finger flogen über die Tasten. Sie hatte die ganze Nacht nicht geschlafen, ihre blonden Locken waren e

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