Kapitel 15: Risse im Team

1567 Worte

Die kleine Wohnung in Prenzlauer Berg fühlte sich an wie eine Festung unter Belagerung, obwohl die Wände dünn waren und der Regen draußen wieder eingesetzt hatte. Lukas Teufel saß auf dem wackeligen Küchenstuhl, die Beine ausgestreckt, die Hände um eine Bierflasche gelegt. Sein Körper war ein Flickenteppich aus blauen Flecken und Schmerzen – die Kämpfe der letzten Tage hatten Spuren hinterlassen –, aber sein Grinsen war ungebrochen, ein stummer Trotz gegen die Schatten, die sie jagten. Der schwarze Van, den sie gestern nicht bemerkt hatten, nagte jedoch an ihm. Die X-Gruppe war näher, als er zugeben wollte. Hanna Sturm stand am Fenster, die Arme verschränkt, ihre Augen scannten die Straße unten. Ihre Lederjacke hing über einem Stuhl, und ihre Dienstwaffe lag griffbereit auf dem Tisch. Sei

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