Die Sonne stieg langsam über Altona, ein goldenes Licht fiel auf die ramponierte Werkstatt, wo Lukas Teufel und sein Team die letzten Stunden der Nacht verbracht hatten. Der Geruch von Blut und Rost lag noch in der Luft, doch die Stille war friedlich – keine Schüsse, keine Schreie, nur das leise Rauschen der Elbe in der Ferne. Lukas saß auf einer Kiste, die Boxhandschuhe in den Händen, ein frischer Verband um seine Schulter. Sein Körper war ein Schlachtfeld aus Narben, aber sein Grinsen war breit – ein Zeichen, dass er den Kampf überlebt hatte, und mehr wollte. Hanna Sturm stand an der Tür, eine Tasse Kaffee in den Händen, ihre Augen müde, aber klar. Der Verband an ihrem Arm war sauber gewechselt, und ihre Haltung war entspannt – zum ersten Mal seit Wochen. Klara Rauch saß auf dem Boden,

