Kapitel 30: Ein neuer Gong

1213 Worte

Die Sonne hing tief über Berlin, ein roter Schimmer tauchte die Straßen von Prenzlauer Berg in warmes Licht. Lukas Teufel stand vor einem kleinen Boxring in einer alten Halle, die Handschuhe locker um den Hals gehängt, ein Bier in der Hand. Zwei Monate waren vergangen seit Altona – zwei Monate ohne Schüsse, ohne Blut, nur Schweiß und das dumpfe Geräusch von Fäusten auf Leder. Sein Körper war geheilt – die Narben blieben, aber die Schmerzen waren weg –, und sein Grinsen war breiter denn je. Er war zurück im Ring, Amateur-Liga, und das Leben fühlte sich fast normal an. Doch normal war nie Lukas’ Ding. Er nahm einen Schluck Bier, als sein Handy vibrierte – eine Nachricht von Hanna Sturm: „Kaffee, jetzt? Hab was.“ Er lachte leise, schickte ein „Jepp“ zurück und machte sich auf den Weg. Hanna

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