Die Nacht über Berlin war ein kalter Schleier, als Lukas Teufel und sein Team sich der alten Werft in Spandau näherten. Der Himmel war schwarz, nur das ferne Licht der Stadt warf Schatten auf die verlassenen Gebäude – rostige Kräne, zerbrochene Fenster, der Geruch von Diesel und nassem Stahl in der Luft. Lukas stand an der Spitze, die Boxhandschuhe übergezogen, sein Atem sichtbar in der Kälte. Sein Grinsen war breit, doch seine Muskeln spannten sich – Sergej Kowals Leute warteten, und diesmal war es kein Spiel. Hanna Sturm kauerte hinter einem alten Container, ihre Pistole entsichert, ihre Augen scharf wie Klingen. Ihre Rippen schmerzten noch vom Kampf in der WG, aber sie biss die Zähne zusammen. „Zwei Gebäude“, flüsterte sie und zeigte auf Mias Satellitenbilder, die sie ausgedruckt hatte

