Kapitel 10-2

1243 Worte

Am Ende werde ich von einem Patienten aufgehalten, und es ist schon zehn nach drei, als ich in das Café eile. »Ich wollte gerade gehen«, meint Ryson und steht von seinem Stuhl an einem kleinen Ecktisch auf. »Es tut mir wirklich leid.« Außer Atem lasse ich mich auf den Stuhl ihm gegenüber fallen. »Ich verspreche, ich mache es kurz.« Ryson setzt sich wieder hin. Die Bedienung kommt, und wir geben unsere Bestellung auf: einen Espresso für ihn und eine Tasse entkoffeinierten Kaffee für mich. Meine Nerven brauchen heute kein zusätzliches Koffein. »In Ordnung«, meint er, als die Bedienung wieder gegangen ist. »Schießen Sie los.« »Ich muss mehr über diesen Deserteur wissen«, komme ich sofort auf den Punkt. »Wer ist er? Warum war er hinter George her?« Rysons buschige Augenbrauen ziehen sich

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