III-10

2173 Worte

Mit Recht sagt man, es gäbe Fortschritt und Entdeckungen nur in der Wissenschaft, nicht aber in der Kunst; ein jeder Künstler beginne auf eigene Rechnung von vorn, und das Streben eines einzelnen könne durch das aller übrigen in diesem Bereich weder unterstützt noch beeinträchtigt werden; darum bleibt aber doch nicht weniger wahr, daß die Kunst, insoweit sie gewisse Gesetze ins Spiel bringt, die dann durch Industrien etwa allgemein verbreitet werden, von ihrer Originalität für die retrospektive Betrachtung etwas einbüßen kann. Seit Elstir zu malen begann, haben wir die Bekanntschaft mit »hinreißenden« – so nennt man sie jawohl – Städte- und Landschaftsphotographien gemacht. Sucht man nun näher festzustellen, was die Liebhaber in diesem Fall mit jenem Beiwort meinen, so wird man finden, es

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN