KAPITEL SECHSUNDZWANZIG

1053 Worte

KAPITEL SECHSUNDZWANZIG DREI MONATE SPÄTER Eine lange Zeit stand Keri an der Eingangstür, bevor sie endlich anklopfte. Sie zwang sich ein Lächeln ins Gesicht, obwohl es ihr schwer fiel, sich zu erinnern, wie man dies tat. Trotz aller Bemühungen hatte sie einen Knoten im Magen. Atme. Denk daran, zu atmen, Keri. Einige Sekunden darauf rief eine bekannte, rauchige Stimme von der anderen Seite der Tür „Hallo“, was sie schon ein wenig beruhigte, noch bevor sie das dazugehörige Gesicht sah. Die zahlreichen Schlösser wurden geöffnet und Rita Skraeling zog die Tür auf. Sie sah winzig aus und die helle Aprilsonne beleuchtete ihre faltige, fleckige Haut auf unvorteilhafte Weise. Sie zupfte sich den grauen, festen Dutt zurecht und starrte Keri durch dicke Brillengläser an. „Wie geht’s denn so,

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