Kaptel5#4

1245 Worte

KAPITEL EINUNDFÜNFZIG Irina Die Tage in der Bäckerei vergingen langsam. Marina und Roberto waren sehr nett zu mir. Sie behandelten mich wie ein Familienmitglied. Sie sorgten dafür, dass es mir gut ging und ich genug zu essen hatte. Aber sie ließen mich kaum aus dem Haus. „Es ist zu deinem Schutz“, sagte Marina immer, wenn ich fragte, ob ich nach draußen gehen dürfe. „Mikhail hat es ganz klar gesagt: Du musst dich verstecken. Du darfst nicht vor die Tür gehen. Alles, was du brauchst, wird dir gebracht.“ So verbrachte ich meine Tage drinnen, half in der Bäckerei, wenn ich konnte, las Bücher und starrte aus dem Fenster. Der einzige Lichtblick war Carlo, ihr Sohn. Er war ein lieber kleiner Junge und immer neugierig. Er kam oft in mein Zimmer und unterhielt sich stundenlang mit mir. Er

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