Kapitel52

1466 Worte

KAPITEL ZWEIUNDFÜNFZIG Dimitri Ich starrte auf die blutige Nachricht in meinen Händen. Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich glaubte, jemand könnte es hören. „Die Wolkow-Zwillinge müssen zurücktreten, alle Gebiete und Geschäfte aufgeben, sonst verliert ihr euer Leben und das ungeborene Kind.“ Irina war in Gefahr. Die Frau, an die ich mich nicht erinnern konnte, zu der ich mich aber irgendwie verbunden fühlte, wurde bedroht. „Es ist mein Bruder“, sagte ich und sah Michail an. „Das muss Alexei sein. Nur er kann mich so bedrohen. Er hat alles verloren und will mir wehtun.“ Doch Michail schwieg. Er stand nur da und starrte auf das Chaos um uns herum, auf die Leichen, auf das zerstörte Anwesen. Sein Gesichtsausdruck war undurchschaubar, aber ich sah die Dunkelheit in seinen Augen. „Mic

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN