KAPITEL SECHZEHN Dimitris Sicht „Es gibt keinen anderen Weg“, sagte ich mit leiser, gebrochener Stimme. Draußen vor der Tür herrschte Stille. Ich presste meine Handfläche flach gegen das Holz. „Michail. Bitte. Tu mir das nicht an.“ „Es tut mir leid, Dimitri“, sagte Michail. „Aber ich habe mich entschieden. Du bleibst bis morgen früh eingesperrt. Bis du wieder klar denken kannst.“ „Ich denke klar!“, rief ich und schlug mit der Faust gegen die Tür. „Klarer als je zuvor in meinem Leben. Sie ist alles für mich. Alles! Und du hältst mich von ihr fern!“ „Zu deinem Besten“, wiederholte Michail. Etwas in mir zerbrach. Ich trat von der Tür zurück. Meine Hand wanderte zu der Pistole an meinem Gürtel, und ich zog sie langsam heraus. „Michail“, sagte ich leise. „Mach die Tür auf.“ „Nein.“

