Kapitel17

1367 Worte

KAPITEL SIEBZEHN Irinas Sicht Die Welt verschwamm sofort, die Luft rauschte an mir vorbei. Dann traf ich auf das Wasser. Es war kalt. So kalt, dass es mir den Atem raubte. Für einen Moment wurde alles schwarz. Ich strampelte und drückte mich nach oben. Keuchend durchbrach ich die Wasseroberfläche. „Fräulein Irina!“, riefen die Wachen von oben. Ich schwamm los. Weg von der Villa. Weg von Alexei. Weg von allem. Ich wusste nicht, wohin ich schwamm. Ich wusste nur, dass ich weg musste. Die Wellen waren höher als ich gedacht hatte. Sie wirbelten mich herum. Mein schwerer Morgenmantel zog mich nach unten. Ich war keine gute Schwimmerin. Aber ich schwamm weiter. Ich hörte weitere Rufe aus der Villa. Lichter gingen an und weitere Wachen erschienen. „Halt! Komm zurück!“, riefen sie.

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