Kapitel48

1899 Worte

KAPITEL ACHTUNDVIERZIG Dimitri Ich stand wie erstarrt da und starrte die Wachen an, die sich vor mir verbeugten. Ihre Stimmen hallten noch immer in der großen Halle wider. „Willkommen zurück, Boss“, flüsterte ich. Boss? Ich war ihr Boss? Ich war ein Mafia-Boss? Mein Kopf ratterte. Ich versuchte, alles zu verarbeiten, zu begreifen, was das bedeutete. Ein Verbrecher. Ich war ein Verbrecher. Ein Anführer von Verbrechern, jemand, der wahrscheinlich Menschen verletzt und getötet hatte. Meine Hände begannen zu zittern. Ich blickte auf sie hinab, auf diese Hände, die wussten, wie man kämpft, wie man verletzt, wie man tötet. Was hatte ich mit diesen Händen getan? Wie vielen Menschen hatte ich wehgetan? „Einen Schritt nach dem anderen“, durchbrach die Stimme meines Entführers meine Panik.

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