Kapitel55

1327 Worte

KAPITEL FÜNFUNDFÜNFUNDFÜNFZWANZIG Irina Roberto umklammerte den Hörer so fest, dass seine Knöchel weiß wurden. „Wer ist da?“, fragte er in den Hörer. „Was wollen Sie?“ Die verzerrte Stimme lachte. Sie klang mechanisch, aber irgendwie erkannte ich etwas darin. „Du weißt, was ich will“, sagte die Stimme. Plötzlich verschwand die Verzerrung für einen Moment, und ich hörte sie, die echte Stimme darunter. Alexei. Mir gefror das Blut in den Adern. „Ich bin’s, Alexei“, flüsterte ich. Roberto und Marina sahen mich schockiert an. „Gib mir das Telefon“, sagte ich mit zitternden Händen. Roberto reichte es mir. Ich presste es ans Ohr. „Alexei“, sagte ich, meine Stimme bebte vor Wut. „Du Monster! Du hast ein Kind entführt, ein unschuldiges Kind!“ Alexei lachte, ein echtes Lachen, nicht meh

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