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Verkauft an den Milliardärs-Alpha

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Ich erwachte in einem Käfig – nicht in einer Zelle, sondern in einem richtigen Käfig, der für einen übergroßen Vogel bestimmt war. Der Raum war ein schwach beleuchteter Keller. Um mich herum befanden sich andere Mädchen in ähnlichen Käfigen. Die meisten schliefen oder waren bewusstlos, wahrscheinlich ebenso wie ich zuvor mit Chloroform betäubt worden.

Ein rothaariges Mädchen mit Sommersprossen in einem Käfig nahebei war eine der wenigen, die wach waren. Ich beschloss, sie anzusprechen.

„Hey! Weißt du, wo wir sind?“, fragte ich, bemüht, meine Tränen zurückzuhalten.

„Im Aufbewahrungsraum“, antwortete sie in einem Ton, der weitaus wissender klang, als ich erwartet hatte.

„Weißt du, warum wir hier sind?“, fragte ich weiter und umklammerte die Stangen meines Käfigs.

„Wegen der Auktion“, sagte sie sachlich.

„Ich bin Orchid“, stellte ich mich vor, in der Hoffnung, dass sie dadurch mehr preisgeben würde. Sie schien Bescheid zu wissen.

„Rose“, erwiderte sie.

„Wir sind beide Blumen“, bemerkte ich leise und versuchte, eine Gemeinsamkeit zu finden.

Sie lächelte traurig. „Wir wurden gepflückt“, scherzte sie, offenbar bemüht, in dieser düsteren Situation ein wenig Humor zu finden. Ich mochte sie auf Anhieb.

Ich lächelte zurück. „Hoffentlich verwelken wir nicht“, murmelte ich und atmete tief durch.

„Wer würde uns kaufen?“, fragte ich schließlich, meine Stimme voller Angst.

Sie musterte mich seltsam und kam näher an die Gitterstäbe. Dabei bemerkte ich den dicken silbernen Kragen um ihren Hals, der die Haut dort sichtbar reizte. Ihre Augen weiteten sich plötzlich, und sie keuchte.

„Du bist ein Mensch“, flüsterte sie, ihr Blick auf meinen nackten Hals gerichtet.

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Kapitel 1: Gebrochenes Herz
Mein Herz brach, als ich das Foto sah. Tränen liefen mir über meine Wangen. Ich hatte ihn verlassen, weil er mich misshandelt hatte. Drei Jahre endloser Beleidigungen. Ab und zu körperliche Auseinandersetzungen, je nachdem, ob er betrunken oder high war. Irgendwann hatte ich genug. Ich habe ihn verlassen. Er flehte mich an, zurückzukommen, aber ich weigerte mich. Nur sechs Wochen nachdem ich gegangen war, war er mit jemand anderem zusammen. Das Foto zeigte ihn, wie er ein Mädchen umarmte, das übermäßig geschminkt war. Ich wurde ersetzt. Warum fühlte ich mich eifersüchtig? Ich hatte ihn verlassen. Er missbrauchte Drogen, Alkohol und mich, also war er sicherlich kein Fang. Es war die Art, wie er sie zur Schau trug. Mit mir hat er das nie gemacht. Er hatte mich versteckt gehalten und gesagt, wenn ich mein Aussehen hier und da ändern würde, dann wäre ich atemberaubend, dann würde er mich öffentlich anerkennen, dann würde er darüber nachdenken, mich zu heiraten. Ich legte mein Handy beiseite. Das leuchtende Bild verschwand, als der Bildschirm schwarz wurde. Ich schaute in den Spiegel. War ich das Monster, für das er mich hielt? Meine dunkelbraunen, lockeren Ringellocken fielen mir bis zur Mitte meines Rückens. Meine Haare waren das Einzige, was er angeblich an mir mochte oder zumindest das Einzige, woran ich mich erinnern konnte, dass er mich jemals gelobt hatte. Meine rehbraune Haut war etwas blasser geworden und wirkte fahl. Meine großen braunen Augen hatten dunkle Ringe darunter. Er hatte gesagt, ich sähe immer ängstlich aus. Nun, er machte mir Angst. Wie sollte ich denn sonst aussehen? Mein Mund war klein und rosa mit leicht vollen Lippen. Ich biss mir auf die Unterlippe. Ich sah dem nächsten Arbeitstag nicht entgegen. Wie sollte ich funktionieren? Ich war Ärztin in der Notaufnahme eines öffentlichen Krankenhauses auf der Südseite der Iris-Insel, der Insel, auf der ich lebte. Ich hatte mit achtzehn angefangen, Medizin zu studieren, wie es auf unserer Insel möglich war, und war daher mit fünfundzwanzig Jahren bereits qualifiziert und arbeitete. Die Arbeit war wie im Nebel. Es war der letzte Tag meines Halbjahresvertrags. Die Iris-Insel hatte seit Jahren finanzielle Schwierigkeiten und wir waren unterbesetzt, weil das öffentliche Krankenhaus sich nicht leisten konnte, mehr Personal einzustellen. Ich wurde in die Personalabteilung gerufen, um offiziell zu erfahren, dass mein Vertrag nicht verlängert würde. Damit hatte ich gerechnet. Ich nickte entschlossen und wünschte der Sekretärin einen guten Tag. Die Tränen konnten warten, bis ich allein in meinem Zimmer war. Ich hatte so viele Schulden durch Studienkrediten angehäuft. Wie sollte ich sie zurückzahlen? Die Spielsucht meines Vaters hatte mich noch tiefer in die Schulden getrieben, weil ich ihm geholfen hatte, Kredithaie zu bezahlen. Ich musste trotzdem noch meine letzte Schicht arbeiten. Es war dunkel, als meine Schicht zu Ende war. Blitze erhellten den Hügel, auf dem das Krankenhaus lag. Vorsichtig tastete ich mich im Regen den Hügel hinunter. Der Donner dröhnte in meinen Ohren. Ich hatte meine Jacke an und die Kapuze auf. Ich konnte es mir nicht leisten, mit dieser schwarzen Jacke nachts auf die Straße zu gehen, sonst würde man mich überfahren, weil ich nicht sichtbar war. Ich rutschte im Gras aus und glitt die letzten paar Meter den Hügel hinunter. Meine Knie und meine Handflächen trafen den nassen Beton des Gehwegs. Ich verzog das Gesicht vor Schmerz. Autos rauschten vorbei. Ich war klatschnass. Meinen Regenschirm hatte ich zu Hause vergessen. Ich rannte den Gehweg entlang zum Taxistand. Der Stand war leer. Ich fluchte leise. Ich wartete im Regen auf ein Auto. Eine Kälte kroch mir über den Rücken. Ich fühlte mich unwohl. Ich schaute mich um. Niemand war da, aber ich hatte das Gefühl, beobachtet zu werden. Ich schob das Gefühl beiseite und tat es als Paranoia ab. Ein Auto hielt vor mir an. Das Fenster wurde heruntergelassen und enthüllte ein Paar kalte, graue Augen, die so hell waren, dass sie fast weiß wirkten. Sie waren nur als Iris erkennbar, weil das Weiße der Augen blutunterlaufen war. „Steig ein“, sagte eine Männerstimme. Es war kein Taxi, nur ein Auto mit einem Fremden am Steuer. Vielleicht war es der Herzschmerz, die erdrückende Schuldenlast, die Arbeitslosigkeit oder einfach nur der Regen, aber was auch immer es war, irgendetwas trieb mich in das Auto. Im Auto war es kühl. Das Auto war nagelneu. Das Fenster wurde geschlossen und die Autotür schlug zu, sperrte mich ein. Der Mann mit den kalten, blutunterlaufenen grauen Augen hatte eine krumme Nase und einen dünnen Mund. Sein struppiger Bart war mit weißen Haaren durchsetzt, obwohl er nicht viel älter als fünfunddreißig aussah. Seine Augenbrauen waren stark gerunzelt, was ihm einen stets überraschten und weit geöffneten Blick verlieh. Er war kahlköpfig, seine dünnen schwarzen Haare waren über die Stelle gekämmt, um sie zu verbergen. Dennoch trug er sein Haar lang. Es reichte ihm bis knapp unter die Schultern. Es reichte ihm bis knapp unter die Schultern. Er trug ein weißes T-Shirt und blaue Jeans. Er warf mir einen kurzen Blick zu. „Du warst leicht zu finden“, krächzte er. Er lachte nervös. „Was?“, sagte ich, und Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus. „Mach keinen Aufstand und stell mir keine endlosen Fragen“, warnte er mich. Ich schwieg. Die Autotür war verriegelt. Er schien dünn genug, dass ich ihn überwältigen könnte. Ich war schlank, aber fülliger als er. Er war definitiv viel größer als ich. Er sah aus, als wäre er ungefähr sechs Fuß groß, mehr als einen halben Fuß größer als ich. Ich griff in meine Kitteltasche. Dort hatte ich eine kleine Klinge. Wir haben damit die Nähte geschnitten. Ich wickelte sie aus. Er schien dieses leise Geräusch zu hören, trotz des Regens, des Donners und des Gebläses der Klimaanlage. Seine Augen trafen sich mit meinen im Rückspiegel. „Denk nicht einmal daran“, sagte er und kniff die Augen zusammen. Der Regen war so stark, dass ich kaum etwas vor uns sehen konnte. Wir kamen an große Eisentore. Mein Herz sank. Jetzt oder nie. Auf keinen Fall durfte ich durch diese Tore gehen. Wer wusste, welche Schrecken mich dort erwarteten? „Pass auf!“, schrie ich so laut und überzeugend wie möglich. „Was?“, schrie er und trat auf die Bremse, wodurch das Auto mit einem kreischenden Halt zum Stehen kam. Ich stach ihm mit der kleinen Klinge ins Auge, das mir näher war. Blut spritzte aus der Augenhöhle. Er stieß einen markerschütternden Schrei aus. Ich warf mich auf die Bedienelemente an seiner Seite und drückte den Knopf, der alle Türen entriegelte. Ich hörte, wie die Schlösser klickten, stürzte aus meiner Tür in den Regen und schlug sie hinter mir zu, auf die ausgestreckten Finger des Mannes. Er schrie wieder. Ich rannte von den eisernen Toren weg, ohne zu wissen, wo ich war. Diese Gegend war mir völlig unbekannt. Wir waren in einer wohlhabenden Gegend. Die Häuser waren weit auseinander mit gepflegten Rasenflächen, die jetzt von den starken Regenfällen gepeitscht wurden. Elegante Blumenbeete verwandelten sich in Schlammströme. Ich rannte die Straße hinunter, so schnell ich konnte. Ich entdeckte ein Wachhäuschen. Dies war eine geschlossene Wohnanlage. Ich rannte hin und weckte den schlafenden Wachmann. Der Mann erwachte mit einem Schreck und knurrte mich an. Ich wich zurück, schockiert darüber, wie animalisch er war. Er starrte mich an. „Ich brauche Hilfe“, flehte ich. „Dieser Mann will mich entführen.“ Der grauäugige Mann kam auf mich zu. Ich sah ihn aus der Ferne, seine blutende Augenhöhle haltend. Der Wachmann sprang von seinem Stuhl auf. Ich seufzte erleichtert. Es gab nichts zu erleichtern. Der Wachmann griff nach mir. Ich schrie, zappelte in seinen Armen. Er war viel kräftiger als mein erster Angreifer. Der grauäugige Mann kam zu uns und nahm ein Tuch aus der Tasche seiner Jeans. Er drückte es mir aufs Gesicht und dämpfte meine Schreie. Der Geruch von Chloroform traf mich und Dunkelheit umhüllte mich.

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