Heraklion kochte vor Wut. Er konnte es nicht ertragen, dass Alice sich weigerte, die lebensnotwendige Behandlung anzunehmen. Für ihn war ihr Widerstand nicht nur Trotz, sondern ein direkter Angriff auf seine Autorität. Er betrat ihr Zimmer mit schweren Schritten; sie lag auf dem Bett, gefangen in einem tiefen, künstlichen Schlaf, den der Arzt ihr durch das Beruhigungsmittel aufgezwungen hatte. Er setzte sich an ihr Bett und wartete, bis die Wirkung nachließ. „Du bist also endlich wach“, sagte er mit einer Stimme, die wie das Grollen eines herannahenden Sturms klang. Alice schlug die Augen auf und starrte in das Gesicht ihres Peinigers. „Was tust du in meinem Zimmer? Geh weg! Verschwinde sofort!“, schrie sie, während sie versuchte, sich aufzurichten. Heraklion rührte sich nicht. Er rückt

