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Verbotenes Blut

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Sieben Jahre auf der Flucht reichten nicht aus, um das auszulöschen, was niemals hätte sein dürfen.

Maya Lawson hat sich aus den Trümmern ihrer Vergangenheit ein neues Leben aufgebaut – eine erfolgreiche Karriere, Unabhängigkeit und ein Zuhause, das vom Lachen ihres Sohnes erfüllt ist. Sie dachte, sie hätte alles hinter sich gelassen … außer ihn.

Julian Steele. Der Mann, der den Titel „Bruder“ trug, aber immer so viel mehr war. Als ein Schicksalsschlag Maya zur Rückkehr in die Stadt zwingt, der sie entkommen wollte, muss sie sich den Geheimnissen, dem Verlangen und den Emotionen stellen, die sie vor langer Zeit begraben hat.

Verbunden durch die Familie, hin- und hergerissen durch das Herz, stehen sie vor einer Verbindung, die keiner von beiden ignorieren kann.

Kann die Liebe überleben, wenn sie als Tabu gilt? Und kann das Herz jemals vergeben, was der Verstand nicht fühlen darf?

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1
Kapitel 1: Echo der Sehnsucht Das Studio war unheimlich still. Es war fast zwei Uhr morgens. Entwürfe lagen verstreut auf dem Schreibtisch – neutrale Farben, akribische Details. Alles war in Ordnung, außer meinem Herzen, das ruhelos pochte. Notizbücher lagen offen, Bleistifte lagen herum wie Zeugnisse jeder Stunde der Erschöpfung. Ich ließ mich auf einen Stuhl sinken und schloss für einen Moment die Augen, in der Hoffnung, mich auszuruhen, doch bald wurde ich von etwas aufgewühlt, das tiefer ging als bloße Müdigkeit. Das weitläufige Studio im Obergeschoss war in schweres Schweigen gehüllt. Das Licht der Stadt filterte in schwachen Streifen durch die hohen Fenster. Ich schloss erneut die Augen und hoffte auf eine kurze Atempause. Doch die Dunkelheit, die mich verschlang, war außergewöhnlich. Die Finsternis um mich herum war dicht, die Luft seltsam schwer, als sei alles an diesem Ort darauf ausgelegt, intensive Emotionen hervorzurufen. Die Halle war riesig, ihre Wände ragten empor, und nichts als Stille füllte die Leere. Ich atmete langsam, doch mein Herz raste, als wüsste etwas in mir, dass das, was gleich geschehen würde, nicht gewöhnlich war. Dann traf mich der Duft: Zedernholz und ein Hauch von kühler Minze. Julians Duft. Ich fühlte mich sofort zu ihm hingezogen, eine innere Kraft band mich an ihn – etwas Mysteriöses, stärker als jedes Gefühl, das ich je gekannt hatte: eine tiefe Seelenverbindung. Ich sah ihn am Ende des Flurs, halb im Schatten, halb in einem schwachen, silbernen Licht. Seine dunklen, durchdringenden Augen waren auf mich gerichtet, ein stummer Blick, der jeden Teil von mir durchdrang. Er machte einen Schritt näher, dann noch einen. Mit jedem Schritt wuchs das Gefühl, dass er mir so nah war, dass er bereits in meinen Gedanken war, bevor er vor mir stand. Er streckte die Hand aus, seine Finger streiften die meinen. Es war eine einfache Berührung, aber sie entzündete all meine Sinne. Ich spürte, dass er alles über mich wusste, und alles, was ich jahrelang gefühlt hatte – Sehnsucht, Verlangen, das Bedürfnis nach Nähe – kam in diesem Moment an die Oberfläche. „Maya…“, flüsterte er meinen Namen, seine Stimme tief und voller Macht. Jedes Wort fühlte sich an, als würde es Emotionen in mein Herz brennen, die jahrelang verborgen gewesen waren. Er kam näher; ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht und die Wärme seines Körpers. Alles schien synchron zu verlaufen: jeder Herzschlag, jeder Atemzug und jeder Funke der Anziehung zwischen uns. Ich versuchte mich zu entziehen, aber mein Körper reagierte nicht. Etwas Instinktives in mir zog mich zu ihm; die Verbindung war zu stark. Ich fühlte mich, als wüssten mein Körper, mein Geist und meine Seele, dass wir nicht getrennt werden konnten – dass wir von Anfang an Teil des anderen gewesen waren. Er trat noch näher und schloss mich wortlos in seine Arme. Ich spürte, wie die Wärme seines Herzens mit meinem verschmolz, als würde alles Fremde vertraut werden und jedes unterdrückte Gefühl plötzlich hervorbrechen. Ein langer Moment des Schweigens folgte, ein Moment, der keine Worte brauchte, in dem alles zwischen uns verstanden wurde, ohne zu sprechen. Sein Gesicht kam näher, das Mondlicht beleuchtete die Hälfte seiner Züge. Ich spürte die Wärme seines Atems auf meiner Haut. Mein Herz raste, jedes Gefühl brandete in mir auf: Begehren, Sehnsucht, ein Verlangen, das ich nicht länger leugnen konnte. Ich spürte, wie seine Hand sanft meine Wange berührte und dann auf meine Schulter glitt, um mich festzuhalten, ohne Gewalt, als wollte er sagen: „Ich bin hier; hab keine Angst.“ Ich legte meine Hand auf seine Brust und spürte die Wärme seines Herzschlags unter der meinen. Jeder Schlag reichte aus, um jedes Gefühl zu wecken, das jahrelang in mir geschlummert hatte. Seine Umarmung war zugleich zärtlich und stark. Ich spürte, wie mein ganzer Körper mit seinem resonierte; jede Bewegung, jeder Atemzug und jede Berührung war erfüllt von Sehnsucht und dem Verlangen nach Nähe. Er kam noch näher, bis unsere Gesichter nur noch einen Steinwurf voneinander entfernt waren. Ich hatte das Gefühl, als sei die ganze Welt stehen geblieben, und es gäbe nur uns, diesen Moment, diese magnetische Verbindung zwischen uns. Seine Hand bewegte sich sanft über meinen Rücken, als würde er meine Konturen nachzeichnen, um sicherzugehen, dass ich noch immer in seinen Armen lag. Jede Berührung war voller Leidenschaft. Ich spürte, wie alle meine Sinne erwachten: das Geräusch seines Atems, das Schlagen seines Herzens, die Wärme seines Körpers und sogar der Duft seiner Haut, der mir ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit gab. Ich streckte die Hand aus und berührte sein Gesicht, streichelte sanft seine Stirn, seine Wange und seine Lippen, während seine Hände mich umschlossen, mich beschützten und mich all die Liebe und Stärke spüren ließen, die uns verbanden. Alles war langsam, jede Bewegung bedacht, jede Berührung voller Gefühl. Er flüsterte meinen Namen ganz nah an meinem Ohr, seine Stimme zitterte leicht, war aber voller Kraft: „Maya… ich bin hier, immer hier, und ich werde dich nie verlassen.“ Seine Hände bewegten sich mit einer zärtlichen Dringlichkeit, und mit jeder Berührung prasselte ein Schwall von Küssen auf mich nieder. Ich war in einer anderen Welt. War ich wirklich in seinen Armen? Hörte er mir zu? „Ja, ich bin bei dir. Ich sehne mich nach jedem Zentimeter von dir.“ Für einen Moment verblassten alle Geräusche außer dem schweren Klang unserer Atemzüge. Wir tauschten Küsse mit solcher Leidenschaft und Hunger aus. Der Moment unserer Vereinigung war intensiv und doch so voller Lust. Unsere Körper berührten sich ohne Zurückhaltung, jeder Atemzug erfüllt von beispielloser Sehnsucht. Er sah mich mit solcher Liebe an, presste seinen Körper enger an meinen, und wir wurden eins. „Maya, ich will dich mit all der Liebe, die ich für dich empfinde. Du bist meine Geliebte“, sprach er, während er mich mit seinem ganzen Sein hielt. Ich gab ihm alles und empfing die Sehnsucht von sieben Jahren Abwesenheit. „Oh Gott, ich habe die äußersten Grenzen der Sehnsucht erreicht. Ich vermisse dich so sehr, Julian“, flüsterte ich ihm mit meinem ganzen Wesen zu. Ich spürte ein Zittern, eine Mischung aus Verlangen und Vergewisserung, als verschmolzen mein Körper und meine Seele mit seinen. Alles fühlte sich natürlich und instinktiv an. Jede Berührung, jede Bewegung und jeder Blick sagte ihm all das, was wir jahrelang nicht in Worte fassen konnten. ----------------------- Julian POV ----------------------- Die Luft im Foyer war erfüllt von einem vertrauten Duft – Mayas Duft, dem Duft meines früheren Lebens, den ich nie vergessen hatte. Ich stand im Schatten und beobachtete sie. Jeder Teil von mir wusste, dass sie zu mir gehörte, dass wir von Anfang an miteinander verbunden waren. Dies war nicht nur eine Erinnerung; es war eine Kraft, die mich bewegte, die mich trotz allem zu ihr zog. Mit jedem Schritt, den sie machte, spürte ich, wie sich das Band verstärkte. Ich sah, wie sie innehielt, ihre Augen nach etwas suchten, und ich wusste, dass sie mich spürte, noch bevor sie mich sah – dass ihr Herz im perfekten Rhythmus mit meinem schlug. Ich streckte die Hand aus und berührte sie. Es war eine flüchtige Berührung, aber sie reichte aus, um alles in mir zu entzünden: Sehnsucht, Bedürfnis und das Verlangen, sie zu beschützen. Ich wusste alles, was sie fühlte; ihre Gegenwart in mir war so klar, als wäre sie ein Teil meiner eigenen Seele. „Maya…“, flüsterte ich ihren Namen, meine Stimme leise, aber getragen von all meinen angestauten Emotionen. Ich sah sie leicht zittern und blieb stehen, spürend, dass alles zwischen uns von einer unleugbaren, tief verwurzelten Verbindung beherrscht wurde. Ich trat näher und schloss sie sanft in die Arme. Ich spürte ihren Atem und die Wärme ihres Körpers, und alles fühlte sich harmonisch an. Die Verbindung zwischen uns war stärker als jede Barriere, stärker als jede Logik oder Angst. Alles wurde ohne Worte verstanden; jedes unterdrückte Gefühl war nun präsent; all die Sehnsucht, mit der wir jahrelang gelebt hatten, kam auf einmal an die Oberfläche. Es war ein langer Moment des Schweigens, erfüllt von einem Gefühl der Stärke – ein Moment, der uns sagte, dass wir niemals wirklich getrennt sein würden, dass das Band zwischen uns das tiefste und stärkste war und dass wir schon immer verbunden waren, noch bevor wir es selbst erkannten. ----------------------- Maya POV ----------------------- Ich schreckte plötzlich auf, meine Augen gewöhnten sich an das Licht des Studios, mein Atem ging noch immer schnell, mein Herz pochte. Ich sah Leo am Schreibtisch stehen, sein Haar zerzaust und seine Augen halb geschlossen. „Mama… ich habe Hunger.“ Ich lächelte ihn an, hob die Hand, um mich abzustützen, und sagte leise: „Tut mir leid, Schatz… ich bin eingeschlafen.“ Ich lächelte zurück, mein Herz floss über vor Wärme. Sieben Jahre Kampf und Einsamkeit hatten es mir ermöglicht, mir und meinem Sohn ein Leben aufzubauen – ein Leben voller beruflichem Erfolg, Selbstvertrauen und Unabhängigkeit. Ich war nun eine andere Frau: stark, unabhängig und mit einem klaren Ziel. Niemand, nicht einmal meine Mutter Eleanor, konnte meinen Wert mindern oder mich zurückhalten. Meine Augen waren noch schwer vor Erschöpfung, doch meine Zärtlichkeit für ihn trieb mich zum Handeln. Ich strich sein zerzaustes Haar glatt und brachte ihm ein einfaches Frühstück. Der Moment war friedlich, obwohl meine Gedanken noch immer bei dem Traum verweilten – ein Traum, der all die Sehnsucht und die Verbindung enthielt, die mich an Julian band. Als ich das Frühstück vor Leo hinstellte, hörte ich ein Klopfen an der Tür. Ich schreckte leicht zusammen; zu dieser Stunde klopft nie jemand. Ich öffnete sie, und dort stand ein Kurier, der einen formellen weißen Umschlag in der Hand hielt. „Guten Morgen, Ms. Lawson… Dies ist für Sie, persönlich entgegenzunehmen“, sagte er in einem förmlichen Ton. Ich nahm den Umschlag entgegen und spürte sein Gewicht, als würde die ganze Welt auf meine Brust drücken. Ich versuchte, vor Leo normal zu wirken, aber mein Herz begann zu rasen. Der Umschlag war in eleganter Schrift beschriftet: „Todesanzeige – Arthur Sterling“ Ich setzte mich auf einen nahen Stuhl, den Umschlag in den Händen, und versuchte, die Bedeutung der Worte zu begreifen. Arthur… der einzige Mann, der nie seine Stimme gegen mich erhoben hatte, der mich wie eine echte Tochter behandelt hatte, nicht nur wie ein Stiefkind. Mein Herz raste, und die Welt um mich herum fühlte sich plötzlich verschwommen an. Ich öffnete den Umschlag langsam, meine Finger zitterten. Die Papiere darin waren hart: „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Herr Arthur Sterling letzte Nacht nach kurzem Kampf gegen eine Krankheit verstorben ist. Seine Beisetzung findet in drei Tagen statt. Ihre Anwesenheit wird gemäß dem Wunsch des Verstorbenen erbeten.“ Ich spürte, wie eine Leere in mich einsickerte. Sieben Jahre des Weglaufens, des Wiederaufbaus meines Lebens, der Erziehung von Leo – alles würde in einem einzigen Moment mit der Vergangenheit kollidieren. Ich saß da, hielt den Umschlag eng an meine Brust gepresst und versuchte zu atmen. Bilder meiner Erinnerungen mit ihm blitzten vor meinen Augen auf: seine Güte, sein Schweigen, seine ehrlichen Worte. Selbst bei meiner Mutter Eleanor hatte ich nicht die Zärtlichkeit gespürt, mit der er mich überhäuft hatte. Tränen traten mir in die Augen, doch ich kämpfte sie Leo zuliebe nieder. Ich fand eine zusätzliche handschriftliche Notiz: „Dies ist sein Testament. Arthur war immer darauf bedacht, den Frieden zu wahren, und das Geheimnis seines Lebens lag in deiner Obhut. Deine Anwesenheit ist eine moralische Verpflichtung. Es ist Zeit, dass du dich der Vergangenheit um der Gegenwart willen stellst.“ Meine Hände zitterten. Die Stille des Studios schien plötzlich bedeutungslos. Die Verbindung, die ich im Traum zu Julian gespürt hatte, kehrte zu mir zurück; jede Erinnerung fühlte sich an, als würde sie nun mehr denn je in meinem Herzen pochen. Ich saß einige Minuten da und schnappte nach Luft. Arthur Sterling war tot. Sieben Jahre Flucht hatten die Wucht nicht gemindert, und ich wusste, dass ich mich meiner gesamten Vergangenheit stellen müsste. Ich sah Leo an, der das Ausmaß des Schocks noch nicht begriffen hatte. Er lächelte unschuldig. „Mama… ist alles okay?“ Ich lächelte zurück und versuchte ruhig zu klingen: „Ja, Schatz… alles ist gut.“ Doch innerlich zerbrach ich. In diesen sieben Jahren hatte ich den Gipfel meiner Karriere erreicht und mir als eine der besten Innenarchitektinnen in Los Angeles einen Namen gemacht. Jeder Schritt, den ich unternahm, diente dazu, zu beweisen, dass wir fähig waren, über die Grenzen hinaus zu überleben, die Eleanor uns aufzuerlegen versuchte. Ich war nicht nur eine erfolgreiche Frau; ich war eine Beschützerin. Meine innere Stärke war wie ein Spiegel, der meine Widerstandskraft und meine Leidenschaft widerspiegelte. Wenn ich Leo beim Spielen beobachtete, flüsterte diese Stärke: „Sei stark, beschütze dein Kind und lass niemanden Macht über dich ausüben.“ Das war nicht nur ein Gefühl; es war das Fundament meines Lebens. Bei der Arbeit war diese Intuition mein größtes Kapital, die mich antrieb, präzise zu sein und mich zu beweisen. In Besprechungen agierte ich mit einer tiefen Intuition und unbeschreiblicher Kraft. Wenn ich nach Hause kam, vertiefte sich diese Präsenz. Mir wurde klar, dass alles, was ich aufgebaut hatte, dazu diente, Leo zu schützen. Ich wusste, dass die Rückkehr nach New York diese Stärke zum Vorschein bringen würde. Jede Begegnung mit Julian und jede Erinnerung würde etwas Tiefes wecken. Die Verbindung zwischen uns band mein altes Leben an mein Herz und bereitete mich auf die Konfrontation vor. Ich war nicht länger das Mädchen, das man manipulieren konnte. Nach dem Frühstück saß ich an meinem Schreibtisch und suchte nach Frieden. Leos Blick fiel auf eine Zeitschrift auf dem Tisch, eine große Schlagzeile dominierte das Cover. „Mama… wer ist das?“, fragte er neugierig. Ich lächelte nervös. „Nur ein bekannter Geschäftsmann, mach dir keine Sorgen.“ Doch meine Augen ließen das Cover nicht los. Julian war da, in der Realität, die ich zu vergessen versucht hatte. Die Vergangenheit, der Schmerz und die unterdrückte Sehnsucht kamen alle zurück. „Er ist hübsch… Er sieht so stark aus, Mama“, sagte Leo schlicht. Ich berührte seine Schulter, ein warmes Gefühl überkam mich, doch mein Herz schmerzte. Leo hatte dieselben Augen – Julians Augen. Mrs. Miller, meine Assistentin und Freundin, stand neben mir, ihre Hand ruhte auf meiner Schulter. „Leo wird es gut gehen, während du weg bist, Maya. Du kannst beruhigt reisen.“ Ich lächelte dankbar. Mrs. Miller flößte mir Stärke ein, ganz anders als Eleanor, die immer nur Worte der Kontrolle und Angst sprach. „Du wusstest immer, wie man andere aufbaut“, sagte ich zu ihr. „Das liegt daran, dass ich an deine Stärke glaube, Maya. Und du hast sie, auch wenn deine Mutter versucht hat, sie vor dir zu verbergen“, sagte sie mit Zuversicht. Spät in dieser Nacht saß ich an der Bettkante und beobachtete Leo, wie er fest schlief. Sein ruhiges Atmen erfüllte mein Herz mit Liebe. Sieben Jahre lang habe ich ihn allein aufgezogen. Jedes Mal dachte ich, ich würde weglaufen, doch heute fühlte ich, dass alles zurückkam. Ich sah seine kleinen Hände an und fragte mich, ob er verstand, dass seine Mutter jeden Tag für ihn kämpfte. „Wie sehr ich dich liebe… und wie sehr ich alles für dich beschützen will“, flüsterte ich. Ich war nicht länger dieses verletzliche Mädchen. Ich war eine Mutter, eine Fachfrau und eine Überlebende. Und morgen würde ich nach New York zurückkehren, um dem Mann gegenüberzutreten, der der Ursprung von allem war.

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