Alice saß reglos neben ihm im Wagen, während die Stadt an ihnen vorbeizog. Als sie vor dem gläsernen Wolkenkratzer seiner Firma hielten, befahl er ihr kurz angebunden, auszusteigen. Sie folgte ihm schweigend, eine zerbrechliche Gestalt im Schatten seiner Macht. Heraklion ergriff ihre Hand – ein Griff, der mehr einem Fesselgriff als einer Zärtlichkeit glich – und führte sie durch die Lobby. Die Angestellten hielten inne, ihre Blicke voller Neugier und Erstaunen; niemals zuvor hatte ihr unnahbarer Chef eine Frau in sein Heiligtum gebracht. In seinem luxuriösen Büro angekommen, deutete er auf das Ledersofa. „Ich muss einige Arbeiten beenden und habe danach ein Meeting. Du bleibst hier“, sagte er. Als er die Tür erreichte, hielt er inne und wandte sich mit einem warnenden Blick zu ihr: „Versu

