Alice saß schweigend neben Heraklion im Flugzeug. Ihr Blick war starr aus dem Fenster gerichtet, während die Wolken unter ihnen wie ein Teppich aus verlorenen Träumen dahinglitten. Ein wehmütiger Schmerz erfüllte ihre Brust bei dem Gedanken, dass sie nun endgültig in jenen prachtvollen Inselpalast zurückkehrte – in ihr goldenes Gefängnis. Der brennende Schmerz in ihrem Handgelenk hatte zwar nachgelassen, doch die Wut auf den Mann neben ihr brannte heißer denn je. Sie wollte sich umdrehen, wollte ihn anschreien, ihn mit Worten verletzen, so wie er sie verletzt hatte. Doch als sie ihren Kopf wandte, sah sie, dass er eingeschlafen war. Sein Gesicht, das im Wachzustand oft wie aus kaltem Stein gemeißelt wirkte, wirkte im Schlaf seltsam friedlich, fast schon menschlich. Gegen ihren Willen spür

