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1606 Worte

Die Traurigkeit war tief in seine Züge gegraben, und dies war das erste Mal seit jener dunklen Nacht, in der seine Mutter starb, dass er sich jemandem gegenüber so offenbart hatte. „Wohin gehen wir?“, fragte sie fröhlich. „Komm einfach mit mir, hab keine Angst“, antwortete sie mit einem Lächeln. Sie verließen das Restaurant. Der Regen prasselte schwer herab, doch das Wetter war so mild, dass sie keine Kälte spürte. Sie trug ihr schwarzes Kleid, kurz und mit freien Armen. Sie trat hinaus in den Regen, ließ sich vollkommen durchnässen und erlaubte den Tropfen, sanft auf ihren Körper zu fallen. Sie lachte, während sie ihn ansah, denn in diesem Moment wusste sie mit absoluter Gewissheit, dass sie sich in diesen Mann verliebt hatte. Sie liebte alles an ihm: seine Härte, ja sogar seine Gewalt

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