KAPITEL 18 Melina stand in der frühen Abenddämmerung und betrachtete ihr früheres Zuhause. Grasbüschel sprossen an verschiedenen Stellen der Kiesauffahrt vor dem Haus. Jemand hatte den Rasen gemäht, aber alle Blumenbeete und Bäume waren zugewuchert. Die Stühle, die auf der Veranda gestanden hatten, waren verschwunden, und eines der Fenster an der Vorderseite war mit Brettern vernagelt. Sie bemerkte, dass das Licht auf der Veranda an war. Langsam ging sie die Steinstufen hinauf und betrat die hölzerne Veranda. Ihre Hand zitterte, als sie das ‚Betreten verboten‘-Schild an der Eingangstür berührte. „Die Tür ist verschlossen“, murmelte Calo. „Ich kann mich darum kümmern.“ „Nicht nötig“, erwiderte Melina leise. „Opa hat einen Schlüssel versteckt, für den Fall, dass wir uns aussperren.“ Sie

