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Die Perfekte Luna

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Rache
alpha
besitzergreifend
reincarnation/transmigration
knallharte Heldin
Luna
Geheimnis
werewolves
Verrat
Wiedergeburt/Wiedergeburt
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Riannon stand da und beobachtete, wie ihr Ehemann seit sechs Jahren seine wahre Gefährtin Roxy ins Rudelhaus brachte. Obwohl er darauf bestand, dass Roxy nur dort sei, um seinen Wolf zu besänftigen, und versprach, sie nicht zu berühren, kannte Ria die traurige Wahrheit: Diese schüchterne Omega würde in weniger als einem Jahr alles zerstören, was Ria liebte und schätzte.

Es reichte ihrem geliebten Ehemann nicht, dass sie die perfekte Luna war, als sich seine Gefährtenbindung regte. Doch auch ihre Scheidung war der bösen Omega nicht genug. Kurz vor Rias eigener Krönung zur Luna befahl sie, Riannon und alle, die ihr noch treu waren, brutal zu töten.

Doch die Mondgöttin hatte andere Pläne: Ria wurde in genau den Moment zurückversetzt, in dem sich ihr Leben auf den Kopf gestellt hatte – mit der Chance, alles zu verändern. Eine Chance, die sie nicht vergeuden würde.

Alles lief zunächst gut, doch Ria hatte nicht erwartet, dass die Veränderungen, die sie vornahm, eine Kettenreaktion auslösen würden. Dadurch entdeckte sie bald ihren eigenen wahren Gefährten – den König der Lykans. Und damit begann die eigentliche Geschichte.

„Die Perfekte Luna“ ist ein preisgekrönter Roman von Marissa Gilbert und der Auftakt zur Serie „Die Heiligen Wölfe“:

• Band 1: Die Perfekte Luna

• Band 2: Die Prüfungen der Luna

• Band 3: Die Luna des Alpha-Gottes

Gesamtsiegerin der Stary Writing Academy III und Gewinnerin des Dreame ACE Book Contests.

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Kapitel 1. Verblüfft
Riannon stand schockiert da und konnte ihren Augen kaum trauen. Ihr Ehemann seit sechs Jahren hatte seinen Arm um ein zierliches Mädchen gelegt – mitten im Rudelhaus. Das süße Rothaarige warf ihr einen verstohlenen Blick zu, und Ria war sich sicher, dass sie für einen kurzen Moment ein Grinsen gesehen hatte. „Ri, Liebling“, sagte Brayden – ihr rechtmäßiger Ehemann, auserwählter Gefährte und Alpha ihres Rudels – in dem Tonfall, den er sonst nur benutzte, wenn sie allein waren. „Ich muss dir etwas beichten: Ich habe meine wahre Gefährtin gefunden. Sie heißt Roxanne.“ Seit dem Moment, als die beiden Hand in Hand hereingekommen waren, herrschte tödliche Stille im Raum. Jeder hatte aufgehört, was er gerade getan hatte, und alle Augen richteten sich auf die drei: den Alpha, die Luna und die wahre Gefährtin des Alphas. Ria brachte kein Wort heraus, also übernahm Brayden das Reden. „Hör zu, ich weiß, dass wir auserwählte Gefährten sind, und du wirst immer meine Luna bleiben – das kann ich dir versichern. Aber seit mein Wolf Roxy gesehen hat, spielt er verrückt. Wenn ich sie jetzt ablehne, kommt er damit nicht klar. Das würde uns schwächen.“ Da war sie – die Ausrede! Die beiden waren das perfekte Paar – das Traumpaar der Schule. Riannon war die Tochter und Erbin eines mächtigen Alphas aus einem sehr starken Rudel. Brayden war der Sohn des besten Freundes ihres Vaters und der zukünftige Alpha seines eigenen Rudels. Seit sie anfingen, sich zu treffen – sie war damals fünfzehn, er sechzehn –, sprach jeder nur noch darüber, dass sie wahre Gefährten sein müssten. Sie galten allgemein als das Traumpaar, und jeder beneidete ihre Liebe. Außerdem war Ria als Alpha-Tochter von klein auf darauf vorbereitet worden, eines Tages eine Luna zu werden. Und nicht irgendeine – sondern die perfekte Luna. Als pflichtbewusste junge Frau verbrachte sie ihre gesamte Freizeit damit, all das zu lernen, was sie später als Luna beherrschen musste. Sie meisterte jede einzelne Aufgabe mit Bravour, sodass sie mit achtzehn bereit war, Brayden zu heiraten.Als Brays achtzehnter Geburtstag kam, zitterte sie vor Aufregung, ihn zu treffen, voller Sehnsucht, das einzige und wichtigste Wort beider Leben zu hören, also Gefährte. Er machte sich an jenem Tag früh auf den Weg zu ihrer Gruppe und sie stürzte die Treppe hinunter, um ihn zu empfangen. Doch während ihres Laufens verflog ihr Lächeln beiderseits. Sie konnte nichts fühlen, aber er wusste es bereits. „Wir sind keine Gefährten, oder?“, fragte sie, während Tränen ihr Kinn hinunterliefen. „Nicht die Vorbestimmten“, bestätigte Brayden, seufzte schwer und hielt sie fest in seinen Armen, seine Lippen in ihrem Haar. Sie standen eine Weile so da, wartend darauf, dass die anfängliche Enttäuschung verflog. Als sie schließlich bereit waren, nahm Bray ihr Gesicht in seine Hände und versprach: „Es spielt keine Rolle, Ri! Ich wähle dich! Ich werde dich immer wählen! Egal, was passiert, niemand kann die Liebe zwischen uns zerbrechen. Du wirst meine Gefährtin sein, meine auserwählte Gefährtin! Meine einzige!“ Dass ihre Familien die Hochzeit praktisch schon geplant hatten, kam ihnen entgegen. Ihr Vater hatte keinen Sohn mehr, da Riahnnons älterer Bruder in jungen Jahren gestorben war, als er versuchte, ihre kleinen Zwillingsschwestern vor Streunern zu retten. Alle wurden getötet, und Ria war die Einzige, die übrig blieb. Hinzu kam die dringende Frage, wer das Rudel erben würde. Brayden schien die offensichtliche Wahl zu sein. Die beiden liebten sich, und niemand in ihren Familien war gegen den Zusammenschluss der beiden starken Rudel. Ein Vertrag wurde aufgesetzt, doch Brayden schlug vor, zu warten, bis Riannon neunzehn Jahre alt war. Er versicherte ihr, dass er seine Wahl getroffen hatte, aber er wollte, dass sie ihren eigenen Gefährten findet, bevor sie endgültig ihre Entscheidung trifft. Sie verbrachten das ganze Jahr damit, andere Rudel zu besuchen, bevor Riannon ihren nächsten Geburtstag feierte, und heirateten einen Monat später, da sie keinen Gefährten gefunden hatte. Ihre Gefühle füreinander waren nur stärker geworden. Sie wurden das einflussreichste Macht-Paar der Werwolfwelt und fusionierten beide Rudel zu einem. Jahr für Jahr arbeiteten sie hart daran, es stärker zu machen. Mit fünfundzwanzig war Ria nun eine renommierte Luna, von allen bewundert. Riannon ließ ihren Blick durch den Raum schweifen und erfasste die schockierten Gesichter ihrer Rudelmitglieder. Neugierig bemerkte sie jedoch, dass nicht jeder von den jüngsten Ereignissen überrascht zu sein schien. Der Beta ihres Ehemannes beobachtete ruhig aus der Ferne, die Hände vor der Brust verschränkt, ohne jegliche Überraschung in seinen Augen. Dennoch war die am meisten geschockte von allen immer noch Riannon selbst, wenn auch nicht aus den Gründen, die alle vermuteten. Ihre Finger zitterten und ihre Lippen zuckten leicht, als sie ihren Ehemann und seine wahre Gefährtin mit weit aufgerissenen Augen ansah. „Nein“, murmelte sie. „Es kann nicht sein!“ Warum würde die Mondgöttin sie genau in den Moment zurückbringen, als ihr Leben auf den Kopf gestellt wurde? Den Moment, der zu ihrem Untergang führte. Nur Sekunden zuvor kroch Ria am Boden in den Wäldern, kämpfte um ihr Leben, während ihr zwei Kreaturen dicht auf den Fersen waren. Der Wolf fand sie zuerst, bohrte seine scharfen Zähne in ihr Fleisch und brachte sie vor Schmerzen zum Wimmern. Sie war selbst eine starke Wölfin, aber leider hatte sie jemand mit Eisenhut vergiftet, was sie schwach und unfähig machte, sich zu verwandeln und sie praktisch gelähmt ließ. Der Wolf knurrte, als er ein Stück von ihrem Oberschenkel abriss und Riannon zum ersten Mal laut schrie. „Du kannst so viel schreien, wie du willst“, verspottete das Mädchen, das einen Schritt nach vorne trat. „Hier wird dich niemand hören.“ Ria erkannte diese Stimme sofort. Ihr Peiniger war niemand anderes als die wahrhaftige Gefährtin ihres Mannes, Roxanne. „Du?!“ Riannon keuchte und kämpfte darum, sich aufzusetzen. „Warum tust du das? Du hast mir bereits alles genommen! Meinen Ehemann, meine Position als Luna, mein Rudel.“ Der Wolf knurrte sie an und sie versuchte, ihn zu erkennen, aber es war zu dunkel und sie war zu schwach. Sie bemerkte nur, dass der Werwolf braun war. Aber es gibt so viele braune Wölfe auf der Welt, dass diese Information kaum eine Hilfe für sie darstellte. „Ich habe meine Gründe“, erwiderte Roxy und rieb ihren runden Bauch. „Und ich muss sie dir nicht erklären. Nicht mehr. Deine Zeit ist vorbei. Du bist fertig, Riannon.“ „Sie werden die Wahrheit entdecken“, warnte die ehemalige Luna. „Du wirst damit nicht davonkommen!“ Roxy antwortete mit schallendem Gelächter, während sie sich neben Riannon hinkniete und ihr eine Handvoll Haare packte. „Liebe Riannon, begreifst du es denn nicht? Das habe ich bereits getan!“ Mit Kraft schleuderte sie Ria zu Boden und drehte sich dann um und befahl dem Wolf: „Mach Schluss mit ihr. Stell sicher, dass nichts mehr übrig bleibt.“ Da sie die Kontrolle über ihre Arme und Beine verloren hatte, beobachtete Riannon hilflos, wie Roxy gemächlich davonging und sich dabei den runden Bauch rieb, als hätte sie gerade keinen Mord befohlen. Eine einzelne Träne rollte Riannons Wange hinab, als der Wolf zögerte. Sie verdiente das nicht! Es war nicht fair! Wenn sie eine zweite Chance hätte, würde sie alles anders machen. „Ich warte!“, durchbrach Roxannes sanfte Stimme ihre Gedanken, als der Wolf über sie sprang und ihr Leben in Sekunden beendete. Riannon keuchte! Plötzlich fand sie sich im Empfangszimmer ihres Hauses wieder. Etwas fühlte sich seltsam an, denn all die alten Möbel, die sie so sehr liebte, standen noch immer an ihrem Platz. Diese Möbel waren von ihrer Erzfeindin weggeworfen worden. Sie konnte nicht fassen, was hier geschah, bis Bray mit Roxy in den Armen hereinkam. Da wurde ihr klar, dass sie sich im selben Tag befand, genau ein Jahr zuvor. Die Mondgöttin hat einen kranken Sinn für Humor! Ria dachte bei sich. Von allen Momenten meines Lebens bringt sie mich gerade zurück in diesen elendsten und unangenehmsten. Was soll das? Glücklicherweise war sie immer zurückhaltend und wusste sehr gut, ihre Gefühle zu verbergen. Sie hob ihr Kinn und traf den Blick ihres Ehemannes. „Ich verstehe, dass das sehr plötzlich ist“, erklärte Bray und versuchte, einfühlsam zu klingen. Riannon konnte gerade noch ein Schnauben unterdrücken. „Plötzlich? Er hatte keine Ahnung!“ „Ich kenne unsere Vereinbarung, aber mein Wolf dreht durch. Du bist nicht nur meine Luna, sondern auch meine beste Freundin, die mich immer verstanden hat, und ich weiß, dass du immer das Beste für das Rudel willst. Roxy ist eine Omega und eine Waise. In ihrem Rudel, Ri, war es schrecklich, wie sie dort behandelt wurde! Sie wurde misshandelt und wie eine Sklavin behandelt. Ich konnte sie nicht dort lassen. Es wäre grausam, und mein Wolf würde mir das niemals verzeihen.“ Endlich ließ er Roxanne los. Die rothaarige Frau blieb zurück, während er auf seine Frau zutrat und ihre Hände nahm. „Lass sie für das Wohl des Rudels bleiben. Mein Wolf ist neben ihr stärker; die Ablehnung würde ihn zerstören. Wir können Roxy hier ein friedliches Leben geben. Sie wird …“ „Nein.“ Die Antwort kam ruhig, aber laut genug, dass jeder sie hören konnte.

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