13. Poetischer Werth.Unser Gedicht hat beim Uebergange aus dem Heidenthum ins Christenthum wie alle deutsche epische Dichtung gelitten. Doch ist das Heidnische mit schonender Hand getilgt und ein selbst oft noch halb heidnisch oder doch rabbinisch-jüdisch gefärbtes Christenthum so sparsam aufgetragen, daß es fast nur bei der Herleitung des Riesengeschlechts von Kain und seinem Brudermord zu Tage tritt oder wenn dem Vertrauen heidnischer Helden auf ihre eigene Stärke, die sich noch in den Gilpreden kund giebt, ein christliches Gottvertrauen untergeschoben oder an die Seite gestellt wird. Das sind aber die einzigen Beschädigungen nicht, die das Gedicht erfahren hat. Abgesehen davon, daß die in vielen Stellen ganz unlesbar gewordene Handschrift es nur lückenhaft überliefert, ist es auch stark
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