Seit mehreren Abenden sprach man in der Gesellschaft, die ich besuchte, viel von einem fremden Maler, der angekommen und eine Ausstellung seiner Gemälde veranstaltet habe: Alle außer mir hatten die Gemälde schon gesehen und rühmten ihre Vortrefflichkeit so sehr, daß ich mich entschloß, auch hinzugehen. Der Maler war nicht zugegen, als ich in den Saal trat, doch machte ein alter Mann den Cicerone und nannte die Meister der fremden Gemälde, die der Maler zugleich mit den seinigen ausgestellt. – Es waren herrliche Stücke, mehrenteils Originale berühmter Meister, deren Anblick mich entzückte. – Bei manchen Bildern, die der Alte flüchtige, großen Freskogemälden entnommene Kopien nannte, dämmerten in meiner Seele Erinnerungen aus meiner frühsten Jugend auf. – Immer deutlicher und deutlicher, imm

