Dritter Abschnitt-4

2956 Worte

Der fremde Maler war aufgestanden und durchbohrte mich mit den stieren, lebendigtoten Augen wie damals in der Kapuzinerkirche. – Er sprach kein Wort, er schien starr und leblos, aber sein gespenstischer Anblick sträubte mein Haar, kalte Tropfen standen auf der Stirn, und von Entsetzen gewaltig erfaßt, erbebten alle Fibern. – "Hebe dich weg", schrie ich außer mir, "du bist selbst der Satan, du bist der frevelnde Mord, aber über mich hast du keine Macht!" Alles erhob sich von den Sitzen: "Was ist das, was ist das?" rief es durcheinander; aus dem Saale drängten sich, das Spiel verlassend, die Menschen hinein, von dem fürchterlichen Ton meiner Stimme erschreckt. "Ein Betrunkener, ein Wahnsinniger! bringt ihn fort, bringt ihn fort", riefen mehrere. Aber der fremde Maler stand unbeweglich mich

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