33.

1002 Worte

Brandons Sicht Amelia schlief, ihr Atem leise im Dunkeln. Ich hätte auch längst schlafen sollen, aber mein Kopf ließ mich nicht los. Nicht nach diesem Tag, nicht nach dem Anblick, wie sie durch dieses Feuer gegangen war und trotzdem aufrecht herauskam. Sie dachte, ich sei stark. Dass sie sich auf mich stützen konnte, weil ich unerschütterlich war. Wenn sie nur wüsste, wie viel von dieser Stärke gar nicht mir gehörte. Ich hatte sie von meiner Schwester, Julie. Vier Jahre älter, klein und drahtig, aber mit einer Wildheit, die ich bis heute kaum erklären kann. Wenn Dad wütend nach Hause kam, stellte sie sich zwischen uns. Wenn Mum im Schweigen versank, sprach Julie laut genug für uns beide. Ich erinnere mich noch an ihre Hand, die meine im Dunkeln umklammerte, ihr Flüstern: *„Atme. Einfac

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