Wir waren seit drei Tagen in London, hielten uns an belebte Straßen und mieden alles, wo man uns in die Enge treiben konnte. Doch als ich am Donnerstagmorgen das Café verließ, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Etwas – jemand – war hinter mir. Im Schaufenster des Cafés nebenan fing ich einen schwachen Reflex ein: ein Mann im dunklen Mantel, den Kopf gesenkt, die Hände tief in den Taschen. Mein Magen zog sich eisig zusammen. Ich beschleunigte meine Schritte, schlängelte mich durch die Passanten, warf noch einen Blick. Weg. Einfach … verschwunden. Als Brandon wenige Minuten später mit einer Tüte Gebäck zu mir stieß, sah er sofort meine Unruhe. Ich sagte ihm, es sei nichts. Ich wollte nicht paranoid wirken. Aber meine Hände hörten nicht auf zu zittern. Am Donnerstagabend kamen wir

