19.

1208 Worte

**Brandon – aus seiner Sicht** Die Lichter der Stadt zogen verschwommen am Taxi vorbei, während ich Amelias Hand hielt – fest, aber angespannt. Wir sprachen kaum; Worte fühlten sich sinnlos an nach allem, was passiert war. Als wir endlich das Hotel erreichten, führte ich sie hinauf in unser Zimmer. Die Tür schloss sich mit einem leisen Klicken hinter uns und schnitt uns ab vom Lärm der Stadt – und von dem Sturm an Gefühlen in mir. Sie sank auf die Bettkante, den Blick ins Leere gerichtet. Ich sah ihr zu und spürte das Gewicht von allem, was sie ertragen hatte – mehr, als die meisten Menschen in einem ganzen Leben erleben müssen. In diesem Moment kroch ein Schatten meiner eigenen Vergangenheit herauf: Erinnerungen an die Stimme meines Vaters, hart und unerbittlich, an die blauen Flecken

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN