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1028 Worte

Amelias Sicht Die automatischen Türen des Krankenhauses glitten mit einem Zischen auf und ließen eine Welle kalter Winterluft hinter uns herein. Der Geruch von Desinfektionsmittel schlug mir sofort entgegen, scharf und steril. Wir überflogen die Rezeption, bis ich Kelly am Schwesternstützpunkt entdeckte. Ihr Kittel war zerknittert, das Haar zu einem lockeren Zopf gefasst. Doch es war ihr Gesicht, das mir den Magen zusammenzog – blass, angespannt, die Augen huschend, als würde sie jeden Schatten prüfen. „Gott sei Dank“, sagte sie und trat vor. „Ich wollte dich am Telefon nicht erschrecken, aber … Mark war hier.“ Ich erstarrte. „Was?“ Kelly nickte, senkte die Stimme. „Er kam heute Nachmittag in die Notaufnahme. Meinte, er sei auf dem Eis ausgerutscht und habe sich an der Hand verletzt.

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