KAPITEL DREISSIG

2414 Worte

KAPITEL DREISSIG Godfrey lehnte sich in dem mit luxuriöser Seide bezogenen Sessel auf dem goldenen Balkon zu. Ganze Heerscharen von Dienern fächelten ihm frische Luft zu und fütterten ihn mit Weintrauben und er staunte, wie sehr sich seine Situation doch verändert hatte. Vor wenigen Stunden noch war er in eine stinkende Zelle eingeschlossen gewesen und hatte auf dem schlammigen Boden geschlafen, umgeben von Leuten, die ihn ohne mit der Wimper zu zucken getötet hätten. Es war ausweglos gewesen, Tod und Folter waren seine Zukunft gewesen. Er hatte nie damit gerechnet, dass er das überleben würde. Und doch wer er nun hier in einer glänzenden Villa aus Marmor und Gold am Meer, auf einem luxuriösen Balkon am Wasser mit dem wohl spektakulärsten Ausblick, den er je gesehen hatte. Vor ihm glitze

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