Siebenundneunzig (2) - Flucht

1181 Worte

SARAH PIERCE Schwach und zum millionsten Mal schlug meine Faust gegen die rostige Tür, meine brennenden Augen konnten nicht blinzeln. „Bitte …“, flehte ich erneut, aber selbst meine Ohren konnten kaum erkennen, ob ich tatsächlich etwas gesagt hatte. Nach einem weiteren schwachen Klopfen gab ich auf und schob meine Beine zurück zum Bett. Meine zitternden Beine kümmerten sich nicht mehr um die nasse Sauerei auf dem Boden, meine gesamten Sinne waren taub gegenüber dem schrecklichen Zustand des Zimmers. Im Moment will ich nur noch Freiheit. Und Wasser. Und Essen. Und meine Raya sehen. Aber ich fange an zu glauben, dass ich diese Dinge vielleicht doch nicht bekomme. Das Schweigen, das ich als Antwort auf meine unaufhörlichen Bitten erntete, hat mich so sehr entmutigt, dass ich alle Hoffnun

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