SARAH PIERCE „Du hast genug geschlafen, mein Liebling“, schmeichelte mir Nathaniels liebevolle Stimme. Als meine Seele dem klangvollen Flüstern von Nathaniels Stimme zuhörte, wurde mir klar, dass ich träumte. Es ist schon eine Weile her, seit ich das Vergnügen hatte zu träumen. Und ich würde lieber in dieser Welt bleiben, als meine Augen für die quälende Gegenwart dieses Mannes und den grausamen Anblick meiner Schwester in einer Blutlache zu öffnen. Also entspannte ich mich bei diesem schönen, überirdischen Film über Nathaniel und mich. „Ich sehe, dass du wach bist“, neckte Nathaniel, nachdem ich ein träges Gähnen unterdrückt und mich in den gemütlichen Beifahrersitz gekuschelt hatte. „Noch eine Minute“, antwortete ich widerwillig. „Der Unterricht war heute verrückt.“ „Irgendwelche A

