Kapitel Neun: Ende und Anfang

2856 Worte

Amelias Sicht Die Luft im Zwischenreich war nicht wie Luft. Sie war erfüllt vom Duft getrockneten Lavendels und alten Pergaments – genau wie der Schminktisch meiner Mutter. Sie stand vor mir, nicht als die blasse, verblassende Frau, die ich vor neun Jahren begraben hatte, sondern lebendig und strahlend. Doch ihre Augen trugen eine Warnung in sich. „Mama“, rief ich, während ich durch die Luft schwebte. „Amelia“, flüsterte sie, ihre Stimme vibrierte bis in mein Mark. „Mein Tod war nicht richtig. Der Weg, den du gehst … er ist ein Leichentuch, getarnt als Brautschleier.“ Sie streckte die Hand aus, ihre Finger berührten meine Schläfen. „Ich schicke dich zurück. Nicht um mein Schicksal zu ändern, sondern um deins zu retten. Erinnere dich an die Kälte, Amelia. Erinnere dich an die Stille de

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