Amelias Sicht Ich verließ den Raum, obwohl mein Körper instinktiv auf das Geräusch reagierte. Ich ging weiter in Richtung des Geräusches, bis ich Devons Büro erreichte. Ein goldener Lichtstrahl fiel durch die halb geöffnete Tür. Ich hörte eine gedämpfte Stimme und konnte nicht anders, als an der Tür zu lauschen. Der kalte Marmor des Flurs ließ meine Handflächen frieren, als ich in den Schatten verschwand. Mein Atem ging kurz und stoßweise, als ob er mir im Hals stecken bliebe. Hinter den schweren Mahagonitüren des Büros war Devons Stimme, die sonst sanft und samtig war, höher geworden. „Wie lange muss ich noch warten, mein Sohn?“, fragte sein Vater, das Klirren der Eiswürfel am Glas unterstrich die Frage. „Es ist schwierig, ihn dazu zu bringen, sein Erbe anzunehmen“, erwiderte Devon

