Kapitel 42 UNTER SEINER GNADE

1137 Worte

DESDEMONA Eine Brise strich über mich hinweg und wirbelte mein Kleid auf. Ich umklammerte es mit den Händen. Ich biss mir auf die Unterlippe und wich ein paar Schritte zurück. Mein Rücken berührte die Wand. Er stand vor mir, seine Hand fest an meiner Taille, seine Hand wärmte meinen Körper. Heiß. Ich schluckte schwer und wandte den Blick ab. Mein Blick schweifte durch den Raum. Seine Hand war über meinem Kopf, er beugte sich noch näher. Ich spürte seinen schweren Atem auf meiner Haut, mein Herz setzte einen kurzen Schlag aus. „Hast du Angst, dass ich dir wehtue?“, fragte er. Ich schüttelte sofort den Kopf und wich seinem brennenden Blick aus. Er packte mein Kinn, meine Augen trafen sich. Ich erstarrte. Meine Lippe öffnete sich langsam, ich atmete schwer ein. Doch das Wort verstummte,

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