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Die verfluchte Braut des dunklen Alphas

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reincarnation/transmigration
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„Verfluchtes Kind. Unheilvolles Omen. Die verhängnisvolle Braut des Alphas.“

So nannten sie mich seit der Nacht meiner Geburt unter dem Blutmond.

****** Desdemona ist von Geburt an ein verfluchtes Kind, ihre Haut vom Mond gezeichnet.

In einer Gesellschaft, in der Menschen Werwölfe verachten, trägt Desdemona das grausame Schicksal, an einen gebunden zu sein. Gehasst. Verspottet. Selbst ihre Eltern blicken sie mit Abscheu an und schenken nur ihrer perfekten Schwester Liebe, während sie Desdemona als nichts weiter als eine Last behandeln.

Doch Flüche lassen sich nicht so leicht brechen. Und ihr Schicksal lauert im Verborgenen – der Tag, an dem sie zur verfluchten Braut des Alphas wird. An dem Tag, an dem sie gezwungen wird, Alpha Alaric zu heiraten. Von ihrem eigenen Volk verraten, von ihrer Familie im Stich gelassen, muss sie nun in einem Wolfsrudel überleben, wo jedes Flüstern und jeder Blick den Tod bedeuten kann. Und die Prophezeiung schwebt über ihr. Wird sie überleben, oder wird der Fluch sie zuerst holen?

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Kapitel 1 DAS VERFLUCHTE KIND
DESDEMONA „Verfluchtes Kind. Unheilvolles Omen. Die verhängnisvolle Braut des Alphas.“ So nennen sie mich seit der Nacht meiner Geburt unter dem Blutmond. Ich höre es jeden Tag, sogar von meinen Eltern. Für sie bin ich nichts als ein Fehler. Unglück in Menschengestalt. Schon mein Name „Desdemona“ sagt alles, ein verhängnisvoller, verfluchter Name, nur für mich. Manchmal frage ich mich, ob sie mich absichtlich so genannt haben, nur um mich noch mehr zu demütigen und mich daran zu erinnern, dass ich nichts als ein Fluch bin, der niemals hätte geboren werden sollen. Ich sollte nicht so behandelt werden, niemand sollte so behandelt werden, meine Existenz bringt mir nur Schmerz und Leid. Mein Blick wanderte zu meiner Schwester Selene. Ihrer wunderschönen, perfekten Selene. Die Tochter, die sie sich gewünscht hatten und die all ihre Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit bekommt. „Mona! Komm her!“, brach Mamas Stimme, als sie auf mich zukam. Bevor ich antworten konnte, packte sie mich schon an den Haaren und zerrte mich in den dunklen Abstellraum. „Bleib hier und mach keinen Ärger! Ich will nicht, dass du die Hochzeit deiner Schwester ruinierst!“, zischte sie und stieß mich auf den kalten Boden. Die Luft drückte mir auf die Stirn, während ich die Wände anstarrte. Das … hier landete ich immer. Mein Käfig. Mein Gefängnis. Ich wurde behandelt wie ein Tier, das man wegsperren konnte, sobald Gäste kamen, sobald es etwas zu feiern gab. Und trotzdem hatte ich, wie eine Närrin, gehofft, dass heute alles anders sein würde. Dass ich vielleicht, nur ein einziges Mal, zusehen dürfte, mich zugehörig fühlen. Ein bitteres Lachen entfuhr mir, scharf und gebrochen. Warum hatte ich überhaupt gedacht, dass ich das verdient hätte? „Hast du gerade gelacht?“ Mamas Stimme war scharf und gefährlich, ihr Schatten fiel wie ein Sturm auf mich. Sie packte den Besen, und mir wurde übel, meine Brust schnürte sich zusammen, meine Lippe öffnete sich leicht, ein bitteres Grinsen huschte über mein Gesicht. Ich wusste schon, was kommen würde. „Was hast du vor, verfluchtes Kind?!“ Ihre Worte trafen mich tiefer als jeder Besenhieb. „Wolltest du etwa meinen Selene verfluchen?“ Der erste Hieb traf mich hart am Rücken. Ich biss die Zähne zusammen und zwang mich, nicht aufzuschreien. Ich hatte längst gelernt, dass Schreien ihren Zorn nur noch verstärkte. Ich krümmte mich auf dem Boden zusammen, die Arme um den Kopf geschlungen, der Besen knallte auf meiner Haut. Doch schlimmer als der Schmerz war das Gefühl, dass ich für sie keine Tochter war, sondern nur eine Last, die sie verstecken wollte. Als sie endlich aufhörte, verhallten ihre Schritte langsam und ließen mich in dem dunklen, stillen Zimmer zurück. Ich lag auf dem kalten Boden, mein ganzer Körper zitterte, überall auf meiner Haut waren blaue Flecken. Doch am meisten schmerzte nicht die Prügel. Es war das Wissen, dass ich schreien und bluten konnte, ohne dass es jemanden kümmerte. Wenn ich morgen verschwände, würde es niemand bemerken, weder meine Mutter, noch mein Vater oder meine Schwester. Ich hätte gar nicht geboren werden sollen. Ich kroch über den Boden und stöhnte vor Schmerzen bei jeder Bewegung. Der Abstellraum war vollgestopft mit Lebensmitteln, sonst nichts. Ich wollte fliehen, aber wohin? Meine Sicht verschwamm, und ich verlor den Blick, als ich in die Nacht hinabglitt. Die Tür zum Abstellraum knarrte auf, und ein greller Lichtstrahl durchbrach die Dunkelheit. Das helle Licht traf mich, ich blinzelte langsam und versuchte, mich daran zu gewöhnen. Es war Selene. Mir schnürte es die Kehle zu, ich zog die Beine an und biss mir auf die Lippe. Warum ist sie hier? Wollte sie mich verspotten? Selene grinste höhnisch und kam langsam auf mich zu. Ihre Schritte waren fest und bedrohlich. Sie beugte sich vor mir hinunter, packte mein Kinn und zwang mich, ihr in die Augen zu sehen. „Hast du die goldenen Ohrringe gestohlen, die mir versprochen waren? Ich weiß, du wolltest sie haben, aber du hättest fragen sollen, anstatt sie zu stehlen.“ Mir stockte der Atem, als ich den Kopf schüttelte und ihre Hand ergriff. „Nein, habe ich nicht … nein.“ Sie riss meine Hand weg und stieß mich zu Boden. „Wenn du sie nicht gestohlen hast, warum habe ich sie dann in deinen Sachen gefunden?“, fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und zeigte mir die Ohrringe. Ich runzelte ängstlich die Stirn und kroch zu ihr zurück. „Es tut mir leid, ich … ich … habe sie nicht gestohlen“, meine Lippe zitterte vor Angst. Selene stand auf und sah auf mich herab. „Zieht sie aus und gebt ihr zwanzig Peitschenhiebe!“, schrie sie mit scharfer, klarer Stimme. Bevor ich reagieren konnte, waren die Dienstmädchen schon hereingestürzt. Sie zogen mich aus und peitschten mich ohne zu zögern. Meine Brust schnürte sich zusammen, und ich schloss die Augen. Mein ganzer Körper schmerzte, und dieser Verrat tat besonders weh. Selenes Augen funkelten vor Vergnügen, als wäre mein Schmerz das süßeste Vergnügen. Zuerst dachte ich, Selene würde mich mögen, sie würde mit mir spielen, bevor sie anfing, mir die Schuld für ihre Taten in die Schuhe zu schieben. Ich bekam die Schuld für alles. Ich dachte, es wäre in Ordnung, solange sie mich mochte, aber das tat sie nicht. Sie verachtete mich. Jeder Peitschenhieb brannte auf meiner Haut, aber schlimmer war die Demütigung. Ausgezogen, bloßgestellt, wie Dreck behandelt, und meine eigene Schwester sah lächelnd zu. Da begriff ich, dass sie mich nicht nur verachtete, sondern es genoss, mich zerbrechen zu sehen. Ich stöhnte auf dem Boden, als ich ihr zufriedenes Lächeln sah. „Es tut mir leid …“, flehte ich mit Tränen in den Augen. Niemand hörte zu, alle schlugen weiter auf mich ein. Ich wollte schreien und meine Unschuld beteuern, aber die Worte blieben mir im Hals stecken. Ich wusste, selbst wenn ich schrie, würde mir niemand glauben. „Nächstes Mal wirst du lernen, nicht von mir zu stehlen“, grinste sie, ging ein paar Schritte und blieb stehen. Sie hockte sich hin und flüsterte mir ins Ohr, ihre Stimme klang süßlich, aber grausam. „Hast du es gehört? Morgen wollen die Dorfbewohner dich dem nördlichen Alpha opfern.“ Sie grinste und fuhr mit den Fingern meine Kinnlinie entlang. „Du kannst deinen Wolfsbruder auch bitten, dir Ohrringe zu schenken, dann musst du nicht stehlen. Du weißt, dass alle in Frieden leben werden, wenn du für immer fort bist. Mutter wird glücklicher sein, wenn ihre Last von ihr genommen ist.“ Das Wort traf mich wie ein Schlag, mein Magen verkrampfte sich, mein Körper zitterte, doch ich brachte keinen Laut heraus. Ihr Lachen hallte durch den Raum, als sie wegging. Ich blieb wieder nackt im dunklen Zimmer zurück. Ich stöhnte auf dem Boden, wand mich vor Schmerzen, mein Körper voller Blut und blauer Flecken. Von drinnen hörte ich das leise Lachen – das Lachen meiner Eltern und Selenes, die feierten, während ich vergessen im Dunkeln lag. Ich zitterte auf dem Boden, unfähig mich zu bewegen. Ich hatte heute Morgen nichts gegessen, vielleicht bin ich deshalb so schwach. Ich versuchte, meine Hand zu heben, doch ich hatte keine Kraft mehr. Plötzlich verschwamm alles vor meinen Augen, und ich fiel in die dunkle Nacht.

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