Kapitel XI-1

2014 Worte

XISamstag, der 15. Juli 2006 Bei dem beruhigenden Geräusch der Brandung hat Laure Saint-Donge geschlafen wie ein Baby in Abrahams Schoß. Und wieder einmal wird sie von strahlendem Sonnenschein geweckt. Was wünscht man sich mehr, wenn man Zeit hat, den Tag langsam und gemütlich angehen zu lassen? Etwas weniger Einsamkeit vielleicht und ein Gesicht ohne diese blöde Narbe, die ihr, wie an jedem Morgen, spottend aus dem Spiegel entgegen schaut. Davon wird sie sich den schönen Tag nicht vermiesen lassen, hat sie beschlossen. Noch bevor sie unter die Dusche geht, führt sie ein erstes Telefongespräch. Viel Blabla, aber schließlich ist sie doch sehr erleichtert, als sie auflegt. Ihr zweiter Anruf gilt Gérard Dorchel. Ihr mittägliches Treffen vom Vortage beflügelt sie, ihn wiederzusehen, und sie

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