Kapital 30

3116 Worte

Kapital Dreißig »Bereit für unseren Test?«, fragt er, während er mir aus dem Aufzug folgt. Mühsam suche ich meinen verstreuten Verstand zusammen. »Ich muss erst meine Schwester anrufen. Es ist das Beste, wenn sie von mir von dem Desaster mit dem Mittagessen erfährt.« Er nickt. »Komm in mein Büro, wenn du fertig bist.« Benommen beobachte ich, wie er davongeht. Dann trete ich in den ersten leeren Konferenzraum und rufe Gia an. »Hey«, sagt sie. »Wie war dein Mittagessen als ich? Hast du dich viel, viel heißer gefühlt?« »Es tut mir leid«, sage ich und erkläre, was passiert ist. Gia seufzt. »Ich hätte es wissen müssen.« Zu meiner Erleichterung klingt sie nicht übermäßig verärgert. »Du bist eine beschissene Lügnerin.« »Nochmal sorry.« »Du weißt, was das bedeutet, oder?« »Was?« Ich kann

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