Sechstes Kapitel.-1

2142 Worte

Sechstes Kapitel.So schick’ uns Gott das Glücke Zu seiner gelegenen Zeit, So will ich ihn nit aufgeben In Lieb’ und auch in Leid. Es war noch nicht eine Woche nach dem Mißgeschicke, welches die Stadt Frankfurt am Main so unerwartet und schrecklich betroffen hatte, verflossen, als eines Nachmittags in einem stillen Thälchen des Taunusgebirges, zunächst der Straße, die sich von jener Stadt über Limburg nach Cölln zieht, eine kleine Reisegesellschaft, bestehend aus einem schönen, etwas bunt gekleideten Frauenbilde, einem nicht mehr ganz jungen, zierlichen Manne, in schwarzer Tracht und Spitzenkragen, einem Bettelmönche, einer weiblichen Dienerin und zwei Knechten, behaglich lagerte. Die Gegend ringsumher bot mannigfache Reize, das ganze Plätzchen war recht wohl geeignet, einer heitern Wan

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