Chapter 11

1035 Worte

Ich erwachte unter seinem Gewicht. Er lag immer noch um mich herum. Er war immer noch in mir. Sein Knoten war endlich geschrumpft, aber seine Präsenz hing wie Rauch in meinen Lungen – dicht, schwer, unmöglich zu entkommen. Kaels Hand ruhte auf meinem Bauch. Wieder an derselben Stelle. Er berührte sie jetzt ständig, als gehöre mein Schoß ihm, noch bevor er sich entschieden hatte, ob er erblühen würde. Seine Stimme war ein leises Murmeln an meiner Schulter. „Du bist noch hier.“ Ich antwortete nicht. Meine Oberschenkel schmerzten. Meine Kehle war rau vom Zurückhalten meiner Schreie. An meinen Hüften blühten blaue Flecken wie Veilchen, wo seine Finger mich zu fest gepackt hatten. Aber schlimmer als die Spuren war die Hitze, die sich in meiner Brust ausbreitete. Ich wollte ihn wieder.

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