Am nächsten Morgen war die Atmosphäre in der Höhle anders. Angespannter. Dichter. Mit vor seiner breiten Brust verschränkten Armen und seinem Blick auf die Tür gerichtet, als würde er sie herausfordern, sich zu öffnen, stand Kael mit nacktem Oberkörper vor der Feuerstelle. Ein neuer Schicht klebte an meinen Oberschenkeln, als ich mich zusammengerollt auf den Rand des Fells setzte. Nach der Befriedigung der letzten Nacht – zweifellos langsamer, aber nicht weniger besitzergreifend – war mein Körper empfindlich und mein Bauch schmerzte. Ich konnte immer noch die Wärme seiner Weigerung spüren, mich zu verlassen, dort, wo sein Knoten gepulst hatte. Leise murmelte ich: „Du bist angespannt.“ Kael antwortete nicht. Ich stand auf und näherte mich ihm, meine Hand streifte seinen Unterarm. Er

