21.

1042 Worte

Am nächsten Morgen wachte ich früher auf als der Rest des Hauses. Die Luft war noch kühl, eine jener frischen, klaren Stunden, die immer einem heißen Tag vorausgehen. Ich zog den Brief unter meinem Kopfkissen hervor — ich hatte ihn letzte Nacht geschrieben, nachdem alle schon geschlafen hatten, die Tinte an manchen Stellen verwischt, dort, wo meine Hand gezittert hatte. Tante Stephanie, hatte ich begonnen, ich brauche deine Hilfe. Bitte sag Vater und Mutter nicht, dass ich dir geschrieben habe. Ich hatte ihr erzählt, wie sie die Wälder, den See, das Land zerstören wollten. Sie wollen alles roden und Häuser bauen. Und dann hatte ich ihr von der Bestechung berichtet. Bitte, wenn du kannst, halte sie auf. Für die Menschen hier. Mehr hatte ich nicht sagen können, nicht direkt. Aber ich hat

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