24 Ich wache von dem Geräusch der Meeresbrandung, dem angenehmen Gefühl der Sonne auf meiner Haut und dem beruhigenden Geruch von Seetang und Salzwasser auf. »Guten Morgen, Schlafmütze«, flüstert Phoe in mein Ohr. »Herzlich willkommen zurück aus dem Limbus – wieder einmal.« Ich öffne meine Augen. Ich liege an einem Strand, der identisch mit dem ist, den der Virus zerstört hat, bevor diese ganzen verrückten Dinge im Paradies passiert sind. Phoe liegt neben mir auf dem Sand. Sie hat ihren Lieblingsbikini an und sieht genauso aus, wie sie es vor dem Paradies getan hat, flügellos. Ich versuche, meine eigenen Flügel zu bewegen, und bemerke, dass sie nicht mehr da sind. Auch wenn die Ereignisse in Oasis und im Paradies sich anfühlen wie ein weit entfernter Albtraum, bezweifle ich nicht, da

