Kapitel 6

1564 Worte

Sie starrte auf die spielenden Kinder. Ihre schmutzigen Turnschuhe waren mit Schlamm bedeckt, ein lockeres Sweatshirt und abgenutzte Jeans bedeckten sie, während sie versuchte, die Tränen zurückzuhalten, die ihr aus den Augen liefen. Die Nase war rot und die Augen geschwollen, aber niemand kümmerte sich darum. Die Schreie der Kinder um sie herum ließen sie fühlen, als wäre sie umzingelt. Dabei wusste sie in Wirklichkeit, dass sie allein war. Immer. Sie wischte sich mit dem lockeren Sweatshirt die Tränen ab, verschränkte die Arme auf ihren Knien und legte den Kopf darauf. Sie erinnerte sich nicht, wie lange sie so geblieben war, als sie ein Klopfen auf ihrer Schulter spürte und aufblickte. „Bist du ... einsam?“ Ein kleines Mädchen mit großen blauen Augen schaute sie besorgt an und

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