Am nächsten Morgen betrat Aria den Speisesaal und hoffte auf ein ruhiges Frühstück. Ihr Kopf schmerzte noch immer von dem Albtraum, und das Gefühl, beobachtet zu werden, war nicht verschwunden. Alles, was sie wollte, war etwas Toast und vielleicht ein Lächeln von jemandem, dem sie wichtig war. Stattdessen bekam sie einen kalten Schock, der ihr den Magen zuschnüren ließ. Rowan stand am Haupttisch mit dem Rücken zu ihr, aber in dem Moment, in dem sie den Raum betrat, wurde sein ganzer Körper steif. Er drehte sich langsam um, und als sich seine silbergrauen Augen mit ihren trafen, waren sie voller Abscheu. „Sieh an, was da aus dem Bett gekrochen kommt“, sagte er laut genug, dass jeder es hören konnte. „Ich hatte gehofft, du würdest den ganzen Tag in deinem Zimmer bleiben.“ Aria blieb steh

