Kapitel 80: Das Blut, das bleibt

1195 Worte

Das Schlachtfeld glühte noch, der Himmel darüber aufgerissen von den Überresten aus Geisterfeuer und Schattenflamme. Körper – sowohl geistgeschmiedete als auch aus Fleisch – bedeckten den verwüsteten Boden, und obwohl sich die Schlacht zu Arias Gunsten gewendet hatte, war der Preis dafür unermesslich. Blut sickerte in die rissige Erde, zischte, wo es die zerbrochenen Runen berührte, die einst den Schleier zwischen den Welten stabil gehalten hatten. Aria stand im Zentrum von allem, ihr Körper bebte unter der Last der Schlacht und der Folgen, die sich noch immer entfalteten. Die Geistkrone schimmerte schwach über ihrem Kopf, und silberne Runen krochen wie Ranken über ihre Arme, leuchteten in schwindender Intensität. Ihr Wolf, nicht länger nur ein Teil ihrer Seele, sondern nun ein eigenes We

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