XIX. Mädchenabend

3305 Worte

Panisch drückte ich auf den Knopf und hoffte, dass sich Rosa nicht gleich von ihrem Sohn lösen konnte. Die Türen glitten auseinander und ich sprang hinein. Als ich im Erdgeschoß ausstieg, schlug mir das Herz bis zum Hals. Ich eilte hinaus in den trüben Tag und ging auf den Fahrradkeller zu. Er war abgeschlossen. Ich riss an der Tür und spürte, wie die heißen Tränen in mir aufstiegen. Ich wollte einfach nur noch fort! Gehetzt sah ich mich um, aber die Ex-Frau meines Doktors erschien noch nicht. Vor mir klingelte jemand und ein Mädchen meines Alters stieg von ihrem Rad. Sie schob es auf mich zu und ich atmete erleichtert auf. „Na, Schlüssel vergessen?“, fragte sie mich gut gelaunt und ich nickte nur. „Ein Freund meinte, ich kann mein Rad hier vor dem Sturm in Sicherheit bringen“, erklärte

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