Er trat näher, seine Stimme vorsichtig, nicht grausam. „Er hat dich benutzt – für Informationen, für Macht. Aber er hat dich unterschätzt.“ Ein schwaches, schiefes Lächeln berührte ihre Lippen. Sie lehnte sich in seine Berührung, als seine Hand hochkam und ihre Wange umfasste, der Daumen ihre Kinnlinie nachzeichnete. Ihre Augen flatterten zu. „Das macht zwei von uns.“ Merricks Lächeln war klein, aber echt. Er lehnte sich näher, sein Ton wurde weicher, lockend. „Du kannst es mir erzählen, weißt du.“ Charise musterte ihn einen langen Moment, die Stille zwischen ihnen dehnte sich – nicht unangenehm, aber aufgeladen, voller Ungesagtem. Dann lehnte sie sich vor und strich einen sanften Kuss auf den Mundwinkel. „Du bist besser darin, als du denkst“, murmelte sie. „Worin?“, fragte er mit tie

