Was auch immer diese Verbindung war — sie verblasste nicht. Sie wurde stärker. Und zum ersten Mal machte ihm dieser Gedanke keine Angst. Er vibrierte durch sein Blut wie Erwartung. Lyon konnte nicht stillsitzen. Das Ziehen in seiner Brust drückte wie Eisen auf ihn herab, sein Wolf nagte an seinen Nerven und krallte nach Freiheit. Das Pulsieren des Mondsteins um seinen Hals war verblasst, doch sein Echo blieb in seinen Adern zurück — ein schwaches silbernes Kribbeln unter seiner Haut. Lautlos bewegte er sich durch das Anwesen. Das frühe Morgenlicht fiel durch die hohen Fenster und beleuchtete die Steinböden sowie die eleganten Stahlakzente des zentralen Anwesens des Lunaris-Rudels. Die Stadt dahinter lag still, die Dächer mit Frost überzogen, Straßen schlängelten sich bis an den Waldra

